Samara – 10-21.6.21 – Overcoming borders – Art in Public space

Hiermit möchten wir Ihnen das neue, inspirierende Projekt des Berliner Künstlers Christian Awe vorstellen: Im Rahmen des im Juni stattfindenden Wolga-Festes in Samara (Russland) wird Christian Awe eine mehrere hundert Quadratmeter große Malerei-Installation schaffen, die nicht nur als lebensfrohes Zeichen für Völkerverständigung steht, sondern die Bewohner und Festivalbesucher auch aktiv in den künstlerischen Dialog mit einbeziehen wird. Wir sind davon überzeugt, dass es nicht nur vor Ort große Aufmerksamkeit generieren wird.

Inhaltliches und künstlerisches Konzept
Anlässlich des großen Wolga-Festes in Samara im Juni 2021 wurde der Berliner Künstler Christian Awe eingeladen, die das Strandbild dominierende und das Festivalgelände rahmende, über 220 Meter lange und drei Meter hohe Kai-Mauer mit einer temporären Malerei/Collage-Installation künstlerisch zu bespielen. Als Einladung an die Besucher:innen steht das partizipative Element des über den Zeitraum des Festivals organisch wachsenden und sich stetig ändernden Kunstwerks.
Vom Künstler bemalte und bedruckte Papierbahnen werden in einzelne Fragmente zerrissen und als freie Collage an der Wand angebracht. So wird die triste, raue Mauer im Rahmen des kollaborativen Kunstwerks nach und nach zu einem farben- und lebensfrohen, handreichenden Brückenschlag.
Einige Abschnitte der Mauer werden durch Christian Awe künstlerisch transformiert. Jedoch präsentiert der Künstler den Besucher:innen kein abgeschlossenes Werk, sondern ermutigt sie vielmehr, ihrer eigenen Kreativität Ausdruck zu verleihen und lädt sie ein zur Teilnahme am gemeinsamen Entstehungsprozess und am Austausch über Grenzen und Barrieren hinweg ein.
Eine bewusste Entscheidung des Künstlers ist die Verwendung des vergänglichen Materials, das den Elementen ausgesetzt wird und flüchtig, wie ein einzelner Gedanke eine ständige Veränderung der Installation nach sich zieht. Dem Standort folgend spiegelt die Installation die Dynamik der Wolga wider und nimmt die Energie des Flusses auf, um die trennende Eigenschaft der Mauer im künstlerischen Dialog aufzulösen.
Wehende, transparente Stoffbahnen komplettieren das Werk. Sie versinnbildlichen die Leichtigkeit des fließenden Wassers und stehen gleichzeitig für die Kraft der Elemente ebenso wie für die Freiheit und die Macht der Gedanken. Die Bedeutung von Partizipation als treibender Motor für Demokratisierung und gesellschaftliches Handeln wird somit, durch die Kunst inspiriert, zum gemeinsamen Erlebnis.
Bereits 2012 realisierte Christian Awe im Rahmen der „Weißen Nächte von Perm“ ein Wandbild sowie Ausstellungen und verschiedene Performances mit Fokus auf dem kulturellen Dialog, der den Besuchern die Lebendigkeit und Kraft der künstlerischen Idee erleb- und erspürbar machte.

Überblick
Daten: 10. Juni – 21. Juni 2021
Website: http://volgafest.com/
Ort: Samara, Wolga-Strandufer
Anlass: Wolga-Fest 2021 (100.000 Besucher:innen)
Format: 220 Meter lange, partizipative, temporäre Installation an der Kai-Mauer Umsetzung: Christian Awe, Festivalbesucher:innen
Begleitprogramm: Ausstellung, Kooperationen mit Tänzer:innen, Musiker:innen, Vorträge über den deutsch- russischen Kunst- und Kulturaustausch
Die Entstehung der Wandinstallation wird von einem Fotografen und Videofilmer begleitet.

art in public space:
Overcoming borders (painting installation)
Samara (Russia) l June 10 – 21, 2021

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